Die Götter haben es nicht leicht in diesen modernen Zeiten: Die Menschen haben schon vor langer Zeit den Glauben an sie verloren, die Altäre sind verwaist und kaum mehr Gebete werden gesprochen. Auch im Olymp ist es verdächtig ruhig geworden… viele Gottheiten hat die Stille hinab getrieben in ein mehr menschliches Leben. Nur wenige haben sich der Moderne verschlossen. Doch gerade diese Wenigen fürchten wohl am meisten, dass die Erinnerung an sie gänzlich schwindet. Und noch andere nutzen die Leere um alte Rechnungen zu begleichen…

Der König ist tot, lang leben die Könige!

Zeus ist gefallen und die Götter in Aufruhr! Nicht nur ist Ares, der in göttlicher Tradition seinen Vater tötete, noch nicht zur Rechenschaft gezogen worden, nein, die Götter sind sich nicht einmal einig ob er es überhaupt sollte. Auf jede Möglichkeit hoffend den eigenen Kopf durchzusetzen scheint jeder gegen jeden zu gehen…

Einzig Apollon und Dionysos

 stellen sich der Verantwortung und versuchen als gemeinschaftliche Regenten einiges zu ändern.

Die Plätze der Großen Zwölf müssen neu besetzt werden – und die Zeiten haben sich geändert. Andere Götter mit anderen Fähigkeiten sind gefragt – aber sind sie überhaupt willens?

 

Und als wäre all das nicht Arbeit genug treten auch die Titanen immer öfter wieder auf die Bühne… Seit der Titanomachie hatten sie sich weitgehend isoliert. Zu groß waren die Unterschiede, zu verschieden die Ansichten, zu zerklüftet die Beziehungen.


Nun kommen sie wieder hervor, aber niemand weiß genau warum… und mit welchen Intentionen…

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